Geschiebehaushalt

Der Geschiebehaushalt ist ein charakteristisches und bestimmendes Merkmal eines Fliessgewässers. Ohne ausreichende Geschiebezufuhr aus dem Oberwasser wird das Gerinne ausgeräumt, lockere Kiesablagerungen fehlen, die Sohle pflästert sich ab und kolmatiert und das Gerinne kann sich eintiefen. Damit werden nicht nur Bauten gefährdet, sondern auch die Ökosysteme beeinträchtigt.
Die Flussbau AG deckt alle Aspekte einer Beurteilung des Geschiebehaushaltes von Fliessgewässern ab: Abschätzungen des Geschiebeaufkommens, numerische Simulationen des Transportes und von Sohlenveränderungen. Im Weiteren beurteilt die Flussbau AG das Trübeaufkommens und den Schwebstofftransports sowie die Verlandung von Stauhaltungen oder deren Spülung.

Publikationen zum Thema «Geschiebehaushalt»:

Rickenmann D., Badoux A., Hunzinger L. (2016):

Significance of Sediment Transport Processes during Piedmont floods: the 2005 flood events in Switzerland

Earth Surface Processes and Landforms, 41, Issue 2, 224-230; February 2016

Schälchli U., Breitenstein M. und Kirchhofer A. (2010):

Kiesschüttungen zur Reaktivierung des Geschiebehaushalts der Aare – die kieslaichenden Fische freut's.

wasser energie luft, 102(3), p. 209-213; Baden

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Schälchli U. (2008):

Geschiebehaushalt im Thurgebiet.

wasser energie luft, 100(03/20), p. 23-28; Baden

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Baumann P. und Schälchli U. (2002):

Trübung und Schwall im Alpenrhein.

wasser energie luft, 95(11/12), p. 307-315; Baden, 2002

Hunzinger L. (2002):

Ein Überwachungsprogramm für den Stauraum Wettingen.

Intern. Symposium Moderne Methoden und Konzepte im Wasserbau, Band 2, p. 153-162; Zürich, Switzerland, 7.-9. Okt.

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Hunzinger L. (1999):

Morphology in river widenings of limited length.

XXVIII IAHR Congress, Graz, Austria, 22-27 August 1999

Summary

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