Projekt Hochwasserschutz Stadt Bern, Kanton Bern
Hydraulik und Geschiebetransport
Auftraggeber Tiefbauamt der Stadt Bern
Jahr 2009

Die Stadt Bern, insbesondere das Mattequartier, war in den letzten Jahren mehrmals von Hochwassern der Aare betroffen. Zahlreiche Varianten zur Verbesserung des Hochwasserschutzes der Stadt wurden untersucht. Darunter auch die Variante „L21 Objektschutz Quartiere an der Aare“, welche nun auf Vorprojektstand ausgearbeitet wurde. Sie beinhaltet lineare Verbauungen entlang der Aare mit Hochwasserschutzmauern und Abdichtungen sowie Objektschutzmassnahmen für weitere gefährdete Objekte. Die Flussbau AG SAH bearbeitet die hydraulische und geschiebetechnische Fragestellung..

Mit Hilfe eines Geschiebetransportmodells konnten Sohlenbewegungen der Aare während der Hochwasserspitze nachvollzogen und die dazugehörigen Wasserlinien abgebildet werden. Der Geschiebehaushalt wurde eingehend analysiert, um neue projektrelevante Erkenntnisse abzuleiten und den Einfluss der Massnahmen auf die zukünftige Sohlenentwicklung einzuordnen. Die zukünftige Entwicklung der Aaresohle ist relevant für den Hochwasserschutz sowie die fischökologische Entwicklung.

Hochwasser Aare 2005
Hochwasser August 2005: Die Aare fliesst durch das Mattequartier.
Hochwasser Aare 2005
Schwemmholz führt im Schwellenmätteli zu Verklausungen. Die Schwelle vermag den Abfluss nicht mehr abzutransportieren

Projekt bearbeitet in Zusammenarbeit mit Rolf Mühlethaler Architekten AG, w+s Landschaftsarchitekten, Emch+Berger AG und IUB Ingenieur-Unternehmung Bern AG.

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Flussbau AG SAH
Zürich +41 44 251 51 74
Bern +41 31 376 11 05
Luzern +41 41 220 23 03


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