Projekt Nachhaltiger Hochwasserschutz internationale Rheinstrecke (CH/A)
Fachbereich Hydraulik und Geschiebe
Auftraggeber Internationale Rheinregulierung
Jahr seit 2010

Für den Alpenrhein wird ein generelles Projekt erarbeitet, mit welchem die Abflusskapazität von heute 3'100 m3/s auf 4'300 m3/s erhöht werden soll. Im Fachbereich Hydraulik und Geschiebe werden

  • der Geschiebetransport und der Schwebstofftransport zwischen den Hochwasserschutzdämmen mit einem 1d-Modell simuliert,
  • die zu erwartende Gerinneform und die Entwicklung der Vegetation prognostiziert und
  • die Überflutung der Talebene bei Überlast zweidimensional simuliert.

Die Untersuchungen werden für den Ist-Zustand sowie für verschiedene Basis- und Kombinationsvarianten durchgeführt. Die Kombinationsvarianten beinhalten unterschiedlich grosse Gerinneverbreiterungen zwischen den Hochwasserschutzdämmen. Sie berücksichtigen bestehenden Trinkwasserfassungen und lokale Dammabrückungen.
Die 1d-Modellberechnungen werden mit dem Programm MORMO der Flussbau AG durchgeführt. Für die 2d-Berechnungen in der Talebene wird das Programm Basement der ETH Zürich verwendet.

Überflutungskarte
Überflutung der linken Talebene bei einem extremen Hochwasserereignis (EHQ) und einem Dammbruch bei Oberriet (Ausschnitt).

Bearbeitet in der Ingenieurgemeinschaft „Zukunft Alpenrhein 65-91“ mit zehn beteiligten Firmen.

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Flussbau AG SAH
Zürich +41 44 251 51 74
Bern +41 31 370 05 80
Luzern +41 41 220 23 03