Projekt Backstopping Disaster Risk Reduction (DRR) in Zentralamerika
Auftraggeber Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), Bereich Humanitäre Hilfe und SKH
Jahr 2005 - 2013

Zentralamerika wird regelmässig von kleinen und grossen Naturereignissen wie Wirbelstürmen, Überflutungen, Erdbeben oder Vulkanausbrüchen heimgesucht. Diese Ereignisse treffen auf eine Gesellschaft, die wegen der weit verbreiteten Armut sehr verletzlich ist und behindern deren soziale und ökonomische Entwicklung. Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) führt seit 2001 ein Programm zur Verminderung von Naturrisiken in Zentralamerika, mit Schwerpunkten in Nicaragua und Honduras, durch. Die aktuelle Programmphase 2008-2012 umfasst mehrere Projekte zur Sensibilisierung von Bevölkerung und Behörden in ländlichen Gemeinden, zur Verbesserung der Vorbeugung und Vorsorge, zur Ausbildung von Fachpersonen an Universitäten und zur Stärkung der institutionellen Zusammenarbeit zwischen nationalen und lokalen Behörden.

Im Rahmen eines Backstopping Mandates steht die Flussbau AG SAH der DEZA seit 2005 beratend zur Seite und begleitet das Programm auf strategischer Ebene. Mit der Organisation und Leitung von Weiterbildungskursen in Lateinamerika leistet sie zudem einen Beitrag zum Wissensmanagement der DEZA und ihrer Partnerorganisationen.

Überflutung in einem Dorf im Nordosten Nicaraguas durch den Hurrikan Felix im Jahre 2007.
Ausbildung von Mitgliedern eines Notfallkomitees in einem Armenviertel in Choluteca, Honduras

Publikationen zum Projekt:

Neumann A. & Hunzinger L. (2006):

Lessons learnt from addressing natural disasters through an integrated risk and disaster management programme in Central America.

Intern. Disaster Reduction Conference, Vol.2., Davos, Switzerland

Abstract

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Flussbau AG SAH
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