Projekt Lokale, lösungsorientierte Ereignisanalyse (LLE) Lütschine – Hochwasser 2011
Auftraggeber Oberingenieurkreis I, Tiefbauamt des Kantons Bern
Jahr 2012 - 2014

Heftige Regenfälle kombiniert mit der Schmelze von Neuschnee führten am 10. Oktober 2011 in den Lütschinentälern zu einem grossen Hochwasser. Die Weisse Lütschine verursachte in den Gemeinden Lauterbrunnen und Gündlischwand grosse Schäden. In Grindelwald wurden wie bereits im August 2005 grosse Mengen an Geschiebe mobilisiert.

Die Flussbau AG SAH wurde zusammen mit weiteren Büros beauftragt, aus dem Ereignis Erkenntnisse für die Instandstellung sowie zur Prävention und Bewältigung zukünftiger Ereignisse zu gewinnen.

In Bezug auf die Prozesse handelte es sich beim Hochwasser 2011 um kein ausserordentliches Hochwasser. Es wurden keine Phänomene festgestellt, die nicht schon aus früheren Ereignissen bekannt waren. Die Schäden werden gesamthaft auf rund Fr. 7 Mio. geschätzt (ohne Schäden Privater). Somit stellt das Schadenausmass einen Bruchteil des Schadens vom Ereignis 2005 dar. Das Ereignis liefert wertvolle Erkenntnisse in Bezug auf Schwachstellen und verbessert das vorhandene Prozessverständnis.

Handlungsbedarf ergab sich vor allem im Tal der Weissen Lütschine. Die Ereignisanalyse lieferte Erkenntnisse und erste Konzeptideen für die Planung weiterer Massnahmen.

Unterspülung der BOB-Gleise während dem Ereignis. Quelle: Martin Schmied.
Atterrissement, lieu-dit Ried, commune de Gsteigwiler.

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Flussbau AG SAH
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